Gründungskonferenz Pflegekammer Niedersachsen

 

Die Gründungskonferenz Pflegekammer Niedersachsen feiert am 28.07.2016 Geburtstag!

Dies ist ein Anlass auf das Geleistete zu schauen!

Die vorletzte Sitzung der Gründungskonferenz zur Errichtung einer Pflegekammer für Niedersachsen fand am 15.6.2016 in Hannover im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung statt.

Insgesamt haben die ehrenamtlich tätigen Kolleginnen und Kollegen aus allen drei Pflegeberufen in11 Sitzungen der Gründungskonferenz und vielen weiteren Sitzungen in den Arbeitsgruppen engagiert die an sie  gestellten Aufgaben bearbeitet und weitgehend abgeschlossen. Folgendes wurde erarbeitet:

Arbeitsgruppe 1

Internetauftritt

Flyer

Präsentation für die Veranstaltungen

Regiehandbuch für die Multiplikatoren

Material für einen Messestand usw.

 

Arbeitsgruppe 2

Personalkonzept Errichtungsausschuss

Personalkonzept Pflegekammer

Raumkonzept Errichtungsausschuss

Raumkonzept Pflegekammer

EDV Konzept

Haushaltspläne für Errichtungsdausschuss und Kammer usw.

 

Arbeitsgruppe 3

Kammersatzung

Wahlordnung

Haushalts- und Kassenordnung

Beitragsordnung

Geschäftsordnung Errichtungsausschuss

Entschädigungsordnung usw.

 

Arbeitsgruppe 4

Meldebogen

Meldeordnung

Registrierungskonzept


Wie geht es weiter?

 

Am 30.8.2016 wird die letzte Arbeitssitzung stattfinden, in der Frau Ministerin Rundt über die Arbeitsergebnisse informiert wird.

Alle erarbeiteten Unterlagen sind Vorschläge für den zu berufenden Errichtungsausschuss, der erst die endgültigen Beschlüsse fassen kann.

Leider hat die 2. Lesung des Gesetzentwurfes nicht mehr vor der Sommerpause in Niedersachsen stattfinden können.

Diese parlamentarische Hürde wird erst nach der Sommerpause genommen werden.

Nach Verabschiedung des Gesetzes werden die Mitglieder des  Errichtungsausschusses von der Sozialministerin berufen.

Kolleginnen und Kollegen aus der Gründungskonferenz und weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren haben viele Informationsveranstaltungen in Niedersachsen in ambulanten Pflegediensten, Langzeitpflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, auf Betriebsversammlungen und in Ausbildungsstätten durchgeführt, sowie auf Kongressen und Messen Diskussionsforen begleitet und Messestände betreut.

Es hat sich herausgestellt, dass bei vielen Berufskolleginnen und Kollegen vage Vorstellungen über die Arbeit einer Pflegekammer vorhanden waren.

Nach den Informationsveranstaltungen sind viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugt gewesen, dass die Kammer ein längst überfälliges Instrument ist, um u.a. die Berufsinteressen in fachlichen Thematiken selbst zu entwickeln und zu vertreten, insbesondere Erstellung einer Berufsordnung mit Berufsethik.

Natürlich gab es auch kritische Stimmen, die sich überwiegend auf die Pflichtbeiträge bezogen. Die Kolleginnen und Kollegen, die eine Veränderung wollen und für unbedingt erforderlich halten, sind inzwischen auch bereit, einen Beitrag zu leisten, da sich nichts Grundlegendes in unserem Beruf in den letzten 20 Jahren  geändert hat.

Die Höhe des Beitrages wird in einer der ersten Kammerversammlungen von den gewählten

Kolleginnen und Kollegen der Vertreterversammlung beschlossen. Nur sie haben die Entscheidungshoheit darüber.

Wir möchten an dieser Stelle alle Kolleginnen und Kollegen aus den drei Pflegeberufen ermuntern, sich für die herausfordernde, aber lohnende Arbeit in dem Errichtungsausschuss zu melden.

Der Errichtungsausschuss wird wahrscheinlich im Januar 2017 seine Arbeit aufnehmen, die mit der ersten Wahl zur Kammerversammlung beendet ist, Ende 2017.

 

Insbesondere sind in dem einen Jahr die Vorbereitungen für die Wahlen, die Ernennung eines Wahlvorstandes und Registrierung der Kammermitglieder durchzuführen.

Begleitend werden wieder viele Informationsveranstaltungen in Niedersachsen  erforderlich sein.

 

Interessenten für eine Mitarbeit, unabhängig von Funktion und Position, melden sich bitte ab sofort bei der Geschäftstelle im

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung,

gk-pflegekammer@ms.niedersachsen.de

 

Die Pflegekammer Niedersachsen wird die gesetzliche Interessensvertretung der Pflegeberufe.


Unter den Pflegeberufen in Deutschland wird schon lange die Forderung erhoben, analog zu den bestehenden Kammern für Heilberufe Pflegekammern als Körperschaft des öffentlichen Rechts zu errichten. Einer Pflegekammer sollen bestimmte Aufgaben des Staates, bei denen berufsspezifisches Wissen erforderlich ist, übertragen werden. Dazu gehört beispielsweise die Durchführung der Berufsaufsicht. Die Kammer registriert jeden Pflegenden bei Aufnahme der Berufstätigkeit und überwacht die Kompetenzerhaltung des Einzelnen. Ein Bestandteil der Kammersatzung ist die Berufsordnung mit eingeschlossener Berufsethik.

Pflegekammerniedersachsengründungskonferenz

Am 28.07.2015 hat die Gründungskonferenz zur Errichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen ihre Arbeit aufgenommen. Auf diesen Seiten informieren wir rund um die Arbeit der Gründungskonferenz.

Pflegekammer Niedersachsen

Die Mitglieder der Gründungskonferenz haben sich im September 2015 auf vier Arbeitsgruppen verteilt und sie werden dabei zum Teil von den Ersatzmitgliedern intensiv unterstützt.

Pflegekammer

Die Arbeitsgruppen und ihre Aufgaben:

AG 1 Öffentlichkeitsarbeit

  • Kommunikation Soziale Medien
  • Veranstaltungen und Informationsmaterial vorbereiten

AG 2 Organisation

  • Infrastruktur
  • Organisationskonzept
  • Finanzplanung
  • Räumlichkeiten
  • Personal
  • IT

AG 3 Satzungen & Ordnungen

  • Meldeordnung
  • Beschlussvorlagen für Kammersatzung
  • Wahlordnung
  • Haushalts- und Kassenordnung
  • Beitragsordnung
  • Kassensatzung

AG 4 Registrierung

  • Vorbereitung des Registrierungsverfahrens



Es sollen möglichst viele KollegInnen aus allen Arbeitsfeldern erreicht werden.
Ein Weg ist die Mitarbeit der MultiplikatorInnen, die sich u.a. auf Veranstaltungen zum Mitaufbau der Kammer gemeldet haben und in ihrem beruflichen Umfeld
Vorträge vor KollegInnen oder bei Dienstbesprechungen, Übergaben usw. halten.
Da Niedersachsen ein Flächenland ist haben wir, entsprechend der Ämter für Regionalentwicklung, vier Bereiche mit einem Regionalverantwortlichen gebildet.

Region 1, Lüneburg, Frau Ohrenschdall-Reinhardt (GK)

dazu gehören die Landkreise Celle, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow- Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg/ Wümme, Stade, Uelzen und Verden

Region 2,  Weser-Ems, Frau Skibicki (GK)
dazu gehören die Städte Delmenhorst, Emden, Oldenburg, Osnabrück und Wilhelmshaven sowie die Landkreise Ammerland, Aurich, Cloppenburg, Emsland,
Friesland, Grafschaft- Bentheim, Leer, Oldenburg,  Osnabrück, Vechta, Wesermarsch und Wittmund

Region 3, Leine-Weser, Frau Mehmecke (GK)
dazu gehören Region Hannover, Landkreise Diepholz, Hameln, Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg/ Weser und Schaumburg    

Region 4, Braunschweig, Frau Koch (GK)
dazu gehören Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg, sowie die Landkreise Gifhorn, Goslar, Göttingen, Helmstedt, Northeim, Osterode am Harz, Peine und Wolfenbüttel

Die vier Regionalverantwortlichen werden mit zwei bis drei KollegInnen vor Ort ihrem Bereich für Durchführungsvorbereitungen zur Verfügung stehen.  

Wir wissen, dass einige KollegInnen von sich aus spontan Veranstaltungen initiieren. Diese und alle anderen KollegInnen möchten wir bitten , die geplanten Aktionen bitte bei Frau Riese/ Frau Manstein in der Geschäftsstelle der Gründungskonferenz zu melden, gk-pflegekammer@ms.niedersachsen.de.

 









 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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