Kammermagazin #1

Das Mitteilungsblatt der Pflegekammer Niedersachsen

Zurück zur Übersicht

Mit der Kammer aus der Krise
Foto: Marti

Mit der Kammer aus der Krise

  • Die Pflege sitzt jetzt in einflussreichen Gremien
  • Kammer beteiligt an der Konzertierter Aktion Pflege
  • Selbstbestimmung durch Weiterbildungsordnung
  • Berufsordnung gibt Orientierung

 

Lesezeit: 2 Minuten

Warum die Kammer die Pflege attraktiver macht

Fachkräftemangel und extreme Arbeitsbelastung – das sind die Kernprobleme der Pflege. Und wie lassen sie sich lösen? Der Beruf muss rundum attraktiver werden. Die Pflegekammer leistet dazu einen entscheidenden Beitrag. Warum sind manche Berufsgruppen – etwa die Ärzte – so stark? Ganz einfach: Ihre Vertreter aus den Ärztekammern repräsentieren die gesamte Ärzteschaft. Damit sind sie ein ernst zu nehmender Partner für Gremien, in denen politische Entscheidungen gefällt werden. Die Verbände, selbst der Deutsche Pflegerat als Dachorganisation, repräsentieren aber immer nur einen Teil der Pflegekräfte. Deshalb hatte auch die Pflege in Niedersachsen bis vor Kurzem keinen stimmberechtigten Platz in für die Pflege relevanten Gremien.

Die Pflege sitzt jetzt in einflussreichen Gremien

Das hat sich seit der ersten Kammerversammlung geändert: Nun wirkt die Kammer maßgeblich an gesundheitspolitischen Entscheidungen mit, etwa im Landespflegeausschuss. Dort wird unter anderem über den mindestens notwendigen Personaleinsatz in Heimen entschieden, außerdem berät dieser Ausschuss die Landesregierung bei die Pflege betreffenden Gesetzesänderungen. Auch in der Enquetekommission zur „Sicherstellung der ambulanten und stationären Versorgung in Niedersachsen“ hat die Pflegekammer einen festen Platz.

Kammer beteiligt an Konzertierter Aktion Pflege

Nicht zuletzt ist die Pflegekammer Niedersachsen nun auch Mitunterzeichner der „Konzertierten Aktion Pflege in Niedersachsen“.

Selbstbestimmter durch Weiterbildungsordnung

Politischer Einfluss bedeutet auch mehr Selbstbestimmung. Das zeigt sich an der Weiterbildungsordnung deutlich: Sie wird jetzt von der Pflegekammer gestaltet – von Pflegefachpersonen für Pflegefachpersonen. Die Fremdbestimmung hat damit ein Ende.

Berufsordnung gibt Orientierung

Nicht zuletzt entwickelt die Pflegekammer gerade eine Berufsordnung, die im Berufsalltag in heiklen Situationen klare Orientierung bietet. Sie ebnet den Weg für selbstsicheres Handeln im interprofessionellen Team. Auch stärkt sie jeder einzelnen Pflegefachperson den Rücken, sollte sie Dinge beobachten, die pflegerischen Qualitätsstandards widersprechen.

Zurück

Kammermagazin per E-Mail erhalten

Sie möchten das Kammermagazin auf einem Blick erhalten? Die vollständige Ausgabe können Mitglieder sich per E-Mail zusenden lassen. Melden Sie sich dafür einfach  zur digitalen Ausgabe an und Sie erhalten einen Newsletter mit dem Magazin als PDF-Anhang.