Wie ist die Arbeit der Kammerversammlung organisiert?

hierDie im Juni 2018 gewählte Kammerversammlung hat 31 Mitglieder. Sie ist das höchste Gremium der Pflegekammer Niedersachsen und damit das „Parlament der Pflege“ in diesem Bundesland. Mit der konstituierenden Sitzung am 8. August 2018 übernahm sie die Selbstverwaltungsaufgaben.

Alle drei pflegerischen Berufsgruppen müssen in der Kammerversammlung entsprechend ihrem Anteil an den gesamten Mitgliedern vertreten sein. Für 1.500 vollständig registrierte Mitglieder (zum Zeitpunkt der Wahl) stand gemäß der Wahlordnung der jeweiligen Berufsgruppe ein Sitz in der Kammerversammlung zu. Entsprechend kommen 20 Mitglieder aus der Gesundheits- und Krankenpflege, acht aus der Alten- sowie drei aus der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Teile der Kammerversammlungsmitglieder haben sich in Gruppen zusammengetan, andere wiederum vertreten die Interessen ihrer Wählerinnen und Wähler ohne Anschluss an eine Gruppe.

Die Kammerversammlung arbeitet auf eine wirksame pflegefachliche Versorgung der Bevölkerung hin. Sie unterstützt Maßnahmen der Prävention, Kuration, Rehabilitation und Palliation. Sie arbeitet an der Weiterentwicklung der Pflege auf wissenschaftlichem Gebiet und fördert die Kooperation mit anderen Professionen, Bildungsinstitutionen, Vertretungen von Patienten, Betroffenen und Selbsthilfeeinrichtungen. Mitglieder der Kammerversammlung beraten beispielsweise die Landesregierung im Zuge von Gesetzgebungsverfahren.

Die Kammerversammlung hat sechs Ausschüsse eingerichtet. In diesen wird durch die Mitglieder der Kammerversammlung vor allem inhaltliche Arbeit geleistet, die in Beschlüsse der Kammerversammlung münden soll. Bei Bedarf können die Ausschüsse externe Experten hinzuziehen. Weitere Informationen zu den Ausschüssen (Mitglieder, Kontakt u.ä.) finden Sie hier.

Darüber hinaus wird die Kammer zur Beratung in berufsethischen Fragen eine Ethikkommission einsetzen.

Zuletzt aktualisiert am 10.01.2019 von Administrator.

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