Pflegekammer nimmt Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege auf

In einem ersten Treffen verständigten sich die Präsidien der Pflegekammer Niedersachsen, der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz und der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege (BGW) darauf, dass die Arbeitsbedingungen für Pflegende und deren Gesundheitsschutz dringend zu verbessern sind.

Ziel ist es, die Erkenntnisse der BGW und der Pflege(berufe)kammern zu bündeln, um mit konkreten Maßnahmen die Arbeitssituation der Pflegenden langfristig adäquat und gesunderhaltend zu gestalten.

Eine wichtige Aufgabe der Pflege(berufe)kammern ist es, die pflegefachliche Versorgung sicherzustellen. Dies kann nur gelingen, wenn Pflegende gesund sind und die Möglichkeit haben, ihre Gesundheit zu fördern. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist demnach Aufgabe und Ziel der Pflege(berufe)kammern und der BGW.

Die Akteurinnen und Akteure wollen gemeinsam darauf hinwirken, dass Pflegefachpersonen über ein fundiertes Wissen zur Prävention von Gesundheitsgefährdungen verfügen.

Gemeinsame Analysen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sollen die Grundlage für Anregungen zur Gesundheitsförderung und konkrete Maßnahmen sein. So möchten die Pflegeberufekammern und die BGW die Gesunderhaltung der Pflegenden kontinuierlich verbessern.

Langfristig sollen niedrigschwellige und transparente Verfahren geschaffen werden, um Gesundheitsgefährdungen rechtzeitig zu erfassen. Aus den vorliegenden Informationen werden dann Verbesserungsvorschläge formuliert und gemeinsam vertreten.

Einen Handlungsleitfaden für Pflegeeinrichtungen zum Thema Gefährdungsbeurteilung in der Pflege finden Sie auf der Internetseite der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege: https://www.bgw-online.de/DE/Medien-Service/Medien-Center/Medientypen/BGW-Broschueren/Gefaehrdungsbeurteilung/BGW04-05-110_Gefaehrdungsbeurteilung-Pflege.html

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