REGIONALKONFERENZEN // Rückblick auf die ersten Veranstaltungen

Pflegefachpersonen schreiben ihre eigene Berufsordnung, denn nur wer pflegt, weiß, wie’s geht!

Die zweite Veranstaltungsreihe der Regionalkonferenzen zur Erarbeitung einer Berufsordnung ist gestartet. In drei niedersächsischen Städten haben die Veranstaltungen bereits stattgefunden. Weitere sechs Regionalkonferenzen in verschiedenen Städten folgen in den nächsten Wochen.

Durch die Berufsordnung wird die Pflege ihren Beruf selbst definieren. In Arbeitsgruppen und Expertenkreisen legen Pflegefachpersonen das Berufsbild, die Kompetenzen und Handlungsspielräume fest. Die Berufsordnung wird der Handlungsleitfaden sein, um mit Kranken- und Pflegekassen sowie Arbeitgebern darüber zu streiten, wie der Pflegeberuf zukünftig ausgeübt werden soll. Sie ist der Rahmen, in dem sich Pflege bewegt. Eine Berufsordnung ist die gemeinsame Definition von Pflege – das Verständnis des Berufsbildes. Mit der Veranstaltungsreihe der Regionalkonferenzen nähern wir uns Schritt für Schritt dem Erhalt einer solchen Berufsordnung in Niedersachsen. Durch die aktive Teilnahme der Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen der Pflege fließen Ideen, Erfahrungen und Wissen ein. Bei den aktuellen Regionalkonferenzen stehen vorbehaltene Tätigkeiten und die Delegation von Aufgaben im Fokus.

VERANSTALTUNG IN HANNOVER, BRAUNSCHWEIG UND LINGEN

Rund 140 Pflegefachpersonen haben bei den bereits stattgefundenen Regionalkonferenzen in Hannover, Braunschweig und Lingen teilgenommen. Sie sind in den kontroversen Austausch gegangen und haben sich aktiv an der Erarbeitung ihrer eigenen, selbstbestimmten Berufsordnung beteiligt.

Die Auftaktrunde der Regionalkonferenzen begann im Herbst 2018. Rund 450 Pflegefachpersonen haben teilgenommen. Erste Gedanken zum Thema „Berufsordnung“ wurden ausgetauscht und zahlreiche Ideen zu Papier gebracht. Der Ausschuss „Berufsordnung“ hat die Ergebnisse seitdem aufgearbeitet. Die aktuelle Runde der Regionalkonferenzen soll die Resultate erneut aufgreifen und ergänzen. Auf den seit April stattfindenden Veranstaltungen in Hannover, Braunschweig und Lingen befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen bereits ausgiebig mit den Themen „Vorbehaltsaufgaben“ und „Delegation“. Im Rahmen der Regionalkonferenzen diskutierten die anwesenden Pflegefachpersonen auch über die Unterschiede zwischen professioneller und unprofessioneller Pflege.

Weitere Regionalkonferenzen, in denen diese Themenschwerpunkte thematisiert werden, finden in den nächsten Wochen in vielen weiteren Städten in Niedersachsen statt, unter anderem in Stade, Hage, Göttingen, Lüneburg, Syke und Osnabrück.

Als zusätzlichen Service hat die Pflegekammer ein „mobiles Büro“ eingeführt. Bei den Regionalkonferenzen steht Ihnen eine Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner aus der Geschäftsstelle bei Fragen zu den Verwaltungsangelegenheiten mit Rat und Tat zur Seite. Nutzen Sie die Regionalkonferenzen nicht nur für die Mitarbeit an der Berufsordnung, sondern auch um Ihre persönlichen Anliegen rund um Ihre Mitgliedschaft zu klären oder ausgefüllte Formulare abzugeben. Zusätzlich liegen Vordrucke der unterschiedlichen Formulare zum Mitnehmen bereit.

Die nächsten Regionalkonferenzen im Überblick:

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

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