Wie aus zahlreichen Rückmeldungen an die Pflegekammer Niedersachsen deutlich wird, ist der Nachschub an dringend benötigten Schutzmaterialien insbesondere in der ambulanten Pflege nicht sichergestellt.

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Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus und der steigenden Anzahl von Infizierten werden drastische Maßnahmen ergriffen, um die weitere Ausbreitung zu verringern. Dennoch muss das Gesundheitswesen in Deutschland darauf vorbereitet sein, künftig tausende Erkrankte auf Normal- und Intensivstationen zu behandeln. Doch woher soll dafür das Personal kommen? (...) Ulrike Mewing, Vorstandsmitglied der Pflegekammer Niedersachsen, gibt Antworten.

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Niedersachsen schließt wegen der Corona-Pandemie seine Schulen und Kitas. Vorgesehen ist eine Notbetreuung. „Leider gilt die Notbetreuung für Kinder in Kitas und Schulen nur, wenn beide Elternteile in der Pflege tätig sind. Pflegende sind in dieser Ausnahmesituation in Kliniken, in der ambulanten Pflege und in Pflegeheimen unersetzlich. Deshalb muss eine Notbetreuung für Kinder von Pflegefachpersonen und medizinischem Personal schnell und unbürokratisch erfolgen, sofern die Eltern keine andere Betreuung organisieren können."

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Kammerpräsidentin Nadya Klarmann fordert angesichts der weiteren Ausbreitung der Coronainfektionen den bestmöglichen Schutz für Pflegefachpersonen und regelmäßige Testungen von Kolleginnen und Kollegen, die unmittelbar in der Versorgung von coronainfizierten Personen eingesetzt sind. In der ambulanten Pflege übernehmen Pflegefachpersonen wichtige Beratungsaufgaben hinsichtlich der Infektionsvorbeugung.

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„Der Vorstand der Pflegekammer kritisiert den Vorschlag von Wissenschaftsminister Björn Thümler, Studierenden der Medizin als Pflegehilfskräfte oder Pflegekräfte einzusetzen. Pflege ist ein hoch verantwortungsvoller Beruf, für den es eine mindestens dreijährige Ausbildung braucht. Pflege kann nicht jeder, auch nicht in Krisensituationen." 

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Die Corona-Pandemie breitet sich derzeit auch in Niedersachsen aus. Heute hat das Niedersächsische Kultusministerium verkündet, dass Beschäftigte im medizinischen und pflegerischen Bereich trotz der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten Anspruch auf die Notbetreuung ihrer Kinder haben. Hier finden Sie die Stellungnahme von Kammerpräsidentin Nadya Klarmann.

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