PRESSEMITTEILUNG // Handlungsempfehlung: Soziale Isolation in Pflegeheimen vermeiden

In einer kompakten Handlungsempfehlung gibt die Pflegekammer Niedersachsen Hinweise, wie Alten- und Pflegeheime angesichts von Besuchs- und Betretungsverboten die Gefahr sozialer Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern vermeiden können.

Hannover, 28.04.2020 • Die Pflegekammer Niedersachsen hat eine kompakte Handlungsempfehlung zur Prävention von sozialer Isolation pflegebedürftiger Menschen in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen veröffentlicht. Seit Wochen diskutieren Staat, Träger von Altenpflegeeinrichtungen und Verbände über Besuchs- und Vertretungsverbote in Alten- und Pflegeheimen. Dabei steht die Angst vor sozialer Isolation und Vereinsamung der Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt. Aber „niemand muss eingesperrt in seinem Zimmer bleiben“, sagt Pflegekammerpräsidentin Nadya Klarmann.

Neben allgemeinen Schutzmaßnahmen, gibt die Pflegekammer in ihrer sechsseitigen Handlungsempfehlung Hinweise zur Gestaltung der Tagesstruktur, zur Kontaktaufnahme mit Angehörigen und zu individuellen Freizeitaktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner – sofern kein COVID-19-Ausbruch vorliegt. Viele Pflegeheime haben kreative Lösungen entwickelt, um ihre Bewohnerinnen und Bewohner am Leben teilhaben zu lassen. Gemeinsame Mahlzeiten, Spaziergänge im Garten oder Angebote in Kleingruppen sind unter Einhaltung von Hygieneregeln auch während der Beschränkungen der Corona-Pandemie möglich.

Die Handlungsempfehlung steht hier als PDF zum Download zur Verfügung.

Die Pressemitteilung finden Sie hier als PDF zum Download.

 

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